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Samstag, 6. Oktober 2012

Vorgeschichte...

Das erste Symptom (im nachhinein betrachtet) war, dass ich ab dem 18. September in Gotha als Teilnehmer ener T askforce nachts total geschwitzt habe. Ich hab das aber als Stress und versteckte Erkältung abgetan. Der Nachtschweiss ist aber nicht weggegangen, mein Stress aber auch nicht :)
Am 28.09. bin ich mit den Jungs nach Bremen gefahren um mir mit Dicki und Benedikt und Jürgen am Samstag im Weserstadion Werder gegen Bayern anzuschauen (was wir auch gemacht haben).

Am Sonntag auf der Rückfahrt hab ich plötzlich einen schmerzenden Pickel an der Kotlette gehabt - Katrin hat den dann als geschwollenen Lympknoten identifziert - und einen zweiten haben wir noch im Nacken gefunden.

Montag mittag hatte ich dann bereits 7 geschwollene Lympfknoten, und ich hab mir von Katrin abends noch einen Termin beim Hausarzt geholtt. Der hat mich am Dienstag morgen zum Blut Anbehmen wiede reinbestellt, am Dienstag nachmittag hat er mich dann als er das Ergebnis hatte in die Uniklinik Heidelberg geschickt - "zum Ausschließen von einer Verkapselten Pneumonie". Da waren wir dann gegen 18:30 - und dann kam die Horrordiagnose, dass es das garantiert nicht ist, sondern eher etwas ernsthaftes - Pfeiffersches Drüsenfieber wäre noch das Harmloseste - aber vermutlich ein Lymphone (Lymphdrüsenkrebs). Dazu habe sir mir noch mehr und noch mehr But abgenommen und mich eingeiwesen. Hier kam dann am Donnerstag die engültige bestätigte Diagnose, dass ich an ALL - genauer spezifziert Verläufer-B-ALL leide (wers in wikipedia nachlesen will auch als "Prä-B-ALL").
Unbehandelt für die Krankheit innerhalb von ca. 14 Tagen zum Tod (innere Blutugen, keine Blutgerinnung, keine Blutbildung mehr).

Positiv für mich ist, ich bin Körperlich fit - ich habe keine Krankheiten (virale Infekte, sonstiges) und habe einen Unbändigen Willen!

Frank R. hat es auf den Punkt gebracht: "Carpe Diem" - und daher auch mein Motto: nach 365 Tagen geheilt hier raus!

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